Wie werden Rettungshundestaffeln finanziert? Rettungshundestaffeln erhalten in Deutschland in der Regel keine öffentlichen Fördermittel. Einige Staffeln erhalten geringe finanzielle Unterstützung aus öffentlicher Hand, diese deckt aber bei weitem die Kosten der Rettungshundearbeit nicht ab. Sachkosten wie Einsatzfahrzeuge, Einsatzkleidung, Funkgeräte und Material müssen aus Mitgliedsbeiträgen und Spenden finanziert werden.
Werden Rettungshundeführer bezahlt? Die Arbeit der Rettungshundeführer ist ehrenamtlich. Sucheinsätze werden kostenlos geleistet. Für  Fahrkosten zum Training und zu Einsätzen, die eigene Ausrüstung sowie Kosten für Fortbildungskurse und Einsatzübungen kommt der Hundeführer selbst auf.
Wie werden Rettungshundestaffeln finanziert? Rettungshundestaffeln erhalten in Deutschland in der Regel keine öffentlichen Fördermittel. Einige  Staffeln erhalten geringe finanzielle Unterstützung aus öffentlicher Hand, diese deckt aber bei weitem  die Kosten der Rettungshundearbeit nicht ab. Sachkosten wie Einsatzfahrzeuge, Einsatzkleidung,  Funkgeräte und Material müssen aus Mitgliedsbeiträgen und Spenden finanziert werden.
Mein Hund soll Rettungshund werden. Was muss ich tun? Sie haben einen Hund und überlegen sich, ihn in unserer  Staffel zum Rettungshund auszubilden? In diesem Fall sollten Sie zuerst mit unserem  Ausbildungsleiter in Kontakt treten. Dieser vereinbart  einen Termin zum Schnuppertraining. Macht Ihnen und  Ihrem Hund die Arbeit Freude und sind aktuell  Ausbildungsplätze bei uns frei, steht für Ihren Vierbeiner  einer Karriere als Rettungshund nichts mehr im Wege.
Wie groß ist der Zeitaufwand? Wir trainieren samstags mehrere Stunden. Dazu kommen Vorführungen, Prüfungswochenenden und  Sonderveranstaltungen. Parallel zum Rettungshundetraining muss am Grundgehorsam des Hundes  gearbeitet werden, was zusätzliche Zeit in Anspruch nimmt. 
Kann ein Rettungshund auch ins Ausland?  Wenn ein Hund eine gültige Trümmerprüfung hat, kann er auch  zu Einsätzen ins Ausland. Für Auslandseinsätze werden  gesonderte Überprüfungen vorgenommen bei denen das Team  Hund und Hundeführer über mehrere Tage unter bestimmten  Einsatzbedingungen getestet und bewertet werden. Danach  entscheidet sich ob das Team für Auslandseinsätze ins  Auslandskader kommt.
Rettungshundestaffel Brandenburg e.V.

Häufig gestellte Fragen

zu unserer Arbeit

Ich möchte die Rettungshundestaffel Brandenburg unterstützen? Was kann ich tun? Sie können uns auf vielfältige Art und Weise in unserer Arbeit unterstützen: Durch eine Spende oder  Fördermitgliedschaft, als Helfer und Versteckperson im Übungsbetrieb oder durch Anbieten von  Trainingsgeländen wie Waldgebieten, Abrisshäusern oder Industrieanlagen - sei es zur einmaligen  oder zur mehrfachen Nutzung. 
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                                           www.rhs-brandenburg.de  © Linda Hinterland
Wann kommen Rettungshunde zum Einsatz? Werden Menschen in unübersichtlichen Wäldern oder Freiflächen gesucht, sind Rettungshunde  unersetzliche Helfer. Auch nach Autounfällen kommen Rettungshunde oft zum Einsatz, wenn Verletzte  im Schockzustand weglaufen. Sie schnell zu finden ist lebensrettend. Außerdem werden verwirrte,  kranke und alte Menschen oder Kinder, die den Weg nach Hause nicht mehr finden, von  Rettungshunden gesucht. Viele Menschen, die nach Erdbeben oder Gasexplosionen verschüttet wurden, verdanken ihr Leben  ebenfalls Rettungshunden. Hunde sind mit ihren feinen Nasen in der Lage, Menschen auch in großen  Tiefen aufzuspüren und bewegen sich sicher in Schutt und Trümmern.
Wie effektiv arbeiten Rettungshunde? Rettungshunde sind echte Supernasen. Sie können über  eine Million Gerüche unterscheiden und sind in der Lage,  verschüttete Menschen in den Trümmern noch unter neun  Metern Beton und Schutt zu orten.  Flächenhunde nehmen menschliche Witterung bei guten  Windverhältnissen über 200 Meter Entfernung wahr und  suchen dicht bewachsene, unwegsame Gebiete mit von der  Größe eines Fußballfeldes in nur zwei bis drei Minuten  zuverlässig ab - auch bei Dunkelheit. So ersetzen sie im  Einsatz mühelos eine Suchkette von bis zu 30 Personen. 
Wem gehören Rettungshunde? Alle Hunde sind Eigentum ihrer Rettungshundeführer. Sie leben in deren Familien, Kosten für Futter,  Tierarzt und ähnliches werden vom Hundeführer allein getragen. 
Kann mein Hund so etwas auch? Fast jeder arbeitsfreudige Hund kann Rettungshund werden. Er sollte zu Ausbildungsbeginn nicht älter als vier Jahre alt sein und keine Aggression gegen Menschen und andere Hunde aufzeigen. Der  zukünftige Rettungshund darf nicht zu klein, aber auch nicht zu groß und zu schwer sein.  Gundsätzlich geeignet sind alle leistungswilligen, aufgeschlossenen Hunde, wenn sie körperliche  Gesundheit, Nervenstärke und Lernfreude mitbringen. Das spielerische Training kann bereits im  Welpenalter beginnen. Interessierte Zuschauer sind im regulären Training auf unserem Gelände  jederzeit willkommen. Anfahrt. 
Wie lange dauert die Ausbildung zum Rettungshund? In der Regel erlangt ein Team aus Rettungshund und Rettungshundeführer in zwei bis drei Jahren die  Einsatzreife. Hund und Hundeführer müssen mehrere Prüfungen bestehen, bevor sie zum Einsatz  mitgenommen werden.
Welche Prüfungen müssen abgelegt werden? Auf dem Weg zum einsatzfähigen Rettungshund müssen  Hund und Hundeführer etliche Prüfungen ablegen. Der  Hundeführer muss in einer Prüfung Kenntnisse unter  anderem in Erster Hilfe, Orientierung im Gelände, Sprechfunk  und Einsatztaktik nachweisen. Der Hund muss in einer Begleithundeprüfung seinen  Gehorsam unter Beweis stellen und für die Arbeit in Fläche  und Trümmern jeweils eine separate Prüfung bestehen. In der Fläche muss ein Waldstück von rund 25 000 Quadratmetern  binnen 25 Minuten flächendeckend nach einer unbekannten Anzahl Personen abgesucht werden; in  den Trümmern muss eine Schadensstelle nach einer unbekannten Anzahl Verschütteter abgesucht  werden. Gefundene Personen müssen vom Hund sicher anzeigt werden; am Ende muss der  Hundeführer die Fläche beziehungsweise das Gelände freigeben. Bevor ein Team mit in den Einsatz darf, wird es in einer staffelinternen Sichtung auf die Probe gestellt.  Hier muss der Hund Ausdauer bei langen Suchen beweisen und der Hundeführer eine geschickte  Einteilung des zugewiesenen Suchgebiets vornehmen. Hund und Hundeführer müssen ihre Einsatzfähigkeit in jährlichen Wiederholungsprüfungen immmer  neu unter Beweis stellen.
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